Todtnauberg, Perle des Südschwarzwalds, gelegen im
Herzen der BERGWELT Südschwarzwald zieht der
idyllische Bergort Jahr für Jahr tausende Gäste in
seinen Bann.
Mit einer langen Vergangenheit und einer lebenswerten
Gegenwart von Todtnauberg schauen wir nach vorne, um unseren Ort
noch liebenswerter und lebenswerter zu machen.
Schauen Sie doch einfach einmal bei uns in Todtnauberg vorbei.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Todtnauberg im Sommer
Grüeß Gott, du Dörfli in luftiger Höh,
Todtnauberg, Heimet, wie bisch du so schä.
Du zelsch due'd schönste im Schwarzwald obe,
im Summer un Winter hört mer di lobe.
Du Schwarzwald-Dörfli bisch gued bekannt,
it nur im Ditsche Vaterland.
Un Gäscht chumme us Nah und Fern,
zu is uffe immer wieder gern.
Todtnauberg litt im a liabliche Wiesetal,
a Bächle fließt abe zum Wasserfall,
un Schwarzwaldhüser behäbig un breit
stehn in grüene Matte verstreit.
Do isch no Rueh un gueti Luft
un im Summer herrliche Blumeduft.
D' Vieherde weide am Wiesehang,
me hört ihren trauglichen Glockenklang.
Berge umstehn es in stolzer Höh.
Die dunkelgrüene Wälder sin allewil schä.
In Todtnauberg, im obere Wiesetal
git's schöni Wirtshäuser in großer Zahl.
Sie alle lade friendli i,
chere als liebi Gäscht bi is i.
Rosa Schneider
Winter
Der erste Schnee
Ei, du liebe, liebe Zeit,
ei, wie hat´s geschneit, geschneit!
Rings herum, wie ich mich dreh´,
nichts als Schnee und lauter Schnee.
Wald und Wiesen, Hof und Hecken,
alles steckt in weißen Decken.
Und im Garten jeder Baum,
jedes Bäumchen voller Flaum!
Auf dem Sims, dem Blumenbrett
liegt er wie ein Federbett.
Auf den Dächern um und um
nichts als Baumwoll´ rings herum.
Und der Schlot vom Nachbarhaus,
wie possierlich sieht er aus:
Hat ein weißes Müllerkäppchen,
hat ein weißes Müllerjöppchen!
Meint man nicht, wenn er so raucht,
dass er just sein Pfeifchen schmaucht?
Und im Hof der Pumpenstock
hat gar einen Zottelrock
und die ellenlange Nase
geht schier vor bis an die Straße.
Und gar draußen vor dem Haus!
Wär´ nur erst die Schule aus!
Aber dann, wenn´ s noch so stürmt,
wird ein Schneemann aufgetürmt,
dick und rund und rund und dick,
steht er da im Augenblick.
Auf dem Kopf als Hut ´nen Tiegel
und im Arm den langen Prügel
und die Füße tief im Schnee
und wir rings herum, juhe!
Ei, ihr lieben, lieben Leut´,
was ist heut´ das eine Freud´!
Friedrich Wilhelm Güll
(1812-79)











