Liebeswert, Lebenswert Todtnauberg

Wer ständig Glücklich sein will muß sich oft verändern!

KindertrachtengruppeBi uns schwetze mer alemannisch.

Quelle: Alemannisch Wikipedia

Als Alemannisch bezeichnet mer dr Dialäkt, wu im Südweschte vum ditsche Sprochrüüm gschwätzt wird. Alemannisch wird vo uugfähr zäe Millione Mänsche gredet. I de Schwyz kennt mers als Schwyzerdütsch, z Frankriich heissts Elsässerditsch. Regional gits verschiidini Eigebezeichnige, wiä z.B. Markgräflerisch, Kaiserstiählerisch, Baseldytsch, Züritüütsch, Luschtenauerisch usw. D Sprochwisseschaft zellt au s Schwäbisch zum Alemannische.
S hütig Alemannisch hät sich usem Altalemannisch un Mittelalemannisch entwiggelt.

D Erforschig vum Alemannische
D Germanischt Wolfgang Kleiber het feschtgstellt, ass s Alemannisch „sowohl lexikographisch als auch dialektgeographisch als das am besten erforschte Sprachareal innerhalb der ‚Teutonia’“ ka gälte.[8]
In dr Mittli vum 18. Johrhundert het mer afange alemannischi Werter sammle. Sitter 1795 wird syschtematisch publizärt, Biispiilgäber sin do dr Johann Christoph von Schmid (Schwäbisches Wörterbuch, ab 1795) un dr Franz Josph Stadler (Versuch eines schweizerischen Idiotikon, ab 1806) gsii.
S Schwizerisch Idiotikon (Band I)
Im 19. Johrhundert hän d Vorarbeite fir diä erschte alemannische Großwerterbiächer agfange – 1840 firs Schwäbisch un 1861 firs Schwizerditsch Werterbuech. Des „Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache“ (Kurztitel: Schweizerisches Idiotikon) isch ab 1881 erschiine un isch zum greschte Mundartwerterbuech vu allene germanische Sproche wore.[9]

A Alemannisch Gedichtli


Darf ich euch emol -e b b i s- sage ?
Wenn ihr mi fraget
was unser badisch`s Allerweltswörtle isch,
no säg ich des Wörtle "EBBIS"
Denn des Wörtle EBBIS kann mer grad für alles bruuche!
Wisset ihr überhaupt was EBBIS isch?
EBBIS, jo des isch halt EBBIS.
Aus EBBIS cha merEBBIS mache.

Zum Beispiel:
Wenn a junger Bursch heirate will, no muess er sich EBBIS sueche.
A Maidle wo EBBIS het und wo EBBIS cha und wo EBBIS mitbringt.

Und wenn er so EBBIS gfunden hat, no hat er EBBIS.
EBBIS fürs Herz, EBBiS für`s Gmüt und EBBIS für`s ganz Lebe
und au EBBIS für`s Bett.
Und no wird Hochziit g`fieret. Die darf nadürlich au EBBIS choste,
damit mer siet, daß EBBIS deheim isch.
Denn ihr wisset jo, do wo EBBIS isch, chunnt gwöhnli no EBBIS dezu.
No goht mer uff d`Hochzitsreis.
Do sieht mer EBBIS, da erlebt mer EBBIS
do cha mer EBBIS chaufe, daß mer au EBBIS mit heim bringt.
Und Zit goht a weng witer -
Mer sieht amol EBBIS, mer erlebt EBBIS
und uff eimol - do erwartet mer EBBIS.
Nochbarschaft het natürlich scho längst EBBIS gmerkt.

Di sait schu sit Wuche - i glaub do chunt EBBIS.
Und no grieget se wirklich EBBIS,und uff eimol hend sie EBBIS.
Und des git no EBBIS - wenn des Chind im Bettle hület, no fehlt em EBBIS.
Und wenn`s Hunger het, no griegt`s EBBIS.
Wenn`s aber witer hület, no fehlt em EBBIS anders.
No fehlt em wirklich EBBIS.
Viellicht het`s auch blos EBBIS g`macht.
Später chunnt des Kind i d`Schul, daß es au EBBIS lehrt.
Und wenn de Herr Lehrer EBBIS fraget, und er weiß EBBIS nit
no griagt es EBBIS uff d`Finger, oder gar EBBIS hine druff.
Und wenn`s uus der Schul chunt, no chunt`s i`d Lehr,
daß es EBBIS lernt und EBBIS verdient
damit wenn`s ald isch, au no EBBIS het.
Wisset Ihr jetzt was EBBIS isch?
Hebbet eure Gläser - i säg bloß no EBBIS
"An guete Schluck", des isch au EBBIS.
PROST

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